wolf.puls.schafspelz.

stampelhafter! pelzige pasfaser-fläusche. bausch.
fest särig-bährtet. but-wächs schlichtern. spriesst
spet, nein, schnürt. ich streiche durch die winzigen
sich-kimmsel-wüssten. wie die hintertürn zu usen

sprudel-poren. ich wohne. wähnt-ihm die stück-
chen streidel immerwegs. orts. kahl. packt pont-
scho. balkt bei stiemern nötend. oh! jargon. ja,
pflocken! blö! rein-trieft witzt eigentlich. strahlt

wo opal? pläntschbohlen sag: oralsaft-quäle. halall.
hi-ho sapan. vokalo-hieb pro simi an. bekrieselnd
oberkies. kitzelung ob der rindenschwäche. hirnst.
trippelt aalglatz: utotopi-tupeh. togo-kahfee. mist

melusine. napfsuchtel-stanz pampelmuse. esse
sehr selten zupfkuchen. buch blätterkeks. wie
steht’s, charlott’? pilzschimmel im kompott? oh!
so! lass flux fernab. legst die dir haare. würste. satt.

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BILDER: hall & rauch-Lesung. Teil 2

         

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zurück auf anfang

zurück auf anfang: dahinter gibts
reichlich asphalt für einen u-
turn am morgen für gummigeruch
süß und dehnbar für den verkehrten
im spiegel symmetrisches doppel
zwischen kippfiguren im kofferraum
und industriegebieten im rücksitz
verfährt sich ein anhalter hält an
versuchts nochmal mit gefühl und so
siehts aus: dahinter gibts die nächste
auf- oder abfahrt eine unentschlossenheit
aus dem nachschlaf hängt noch in den
tröpfcheninfizierten gräsern am rand

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du hast einen turm aus starkem strom

du hast einen turm aus starkem strom
wenn der herbst kommt und die wäscheständer
am rand stehen wie die speisung des teufels
wenn die gekochten früchte wieder in die erde gehen
kletterst du rauf und deine haare
steigen zu den wolken

dann fallen katzen und hunde von ihren decken
und der regen zieht die langen
versionen von luft über die scheiben
in der straße entstehen die hörbaren
hügel in denen gedanken
an weniger industrielle szenen

falschrum stampfen

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LESUNG: Ilja & Tristan mit Ulf Stolterfoht bei Kreuzwort

Abend der experimentellen Lyrik bei unsrer Lieblings-Lesereihe „Kreuzwort“: Am Montag, den 9. Mai, liest der bedeutungsskeptische und reimfreudige Flügel von G13 – Ilja Winther und Tristan Marquardt – gemeinsam mit Ulf Stolterfoht, dem Mentor aus open-poems-Zeiten, im Schatzi Neuberg (Kottbusserstr. 13). Ilja und Tristan werden gemeinsam lesen und auf der Basis ihrer eigenen Texte und des ein oder anderen Raubbaus eine Wort-Performance vortragen. Auf Ulf freuen wir uns nicht nur deshalb ganz besonders, weil er zu den spannendsten experimentellen Autoren der Gegenwartslyrik gehört, sondern auch, weil er das Werden von G13 von Anfang an begleitet und wohlwollend unterstützt hat. Die Lesung beginnt um 20 Uhr.

Ulf behauptet: „komponisten nämlich sind zwitter: halb mensch, halb stuhl.“
Ilja weiß: „es kam der schluss in spe: banales tut den leisten weh.“
Tristan meint: „wer andern an die gurgel greift, muss selbst über eine hand verfügen.“

Wir freuen uns.

________
Ulf Stolterfoht___________Ilja Winther____________Tristan Marquardt
(Bild: Ayse Yavas)_______(Bild: Tea Kolbe)_________(Bild: gezett.de)

…und hier noch die offizielle Ankündigung mit Textproben, Kurz-Biographien etc. bei KREUZWORT

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INS

also wir rollten unterm schirm am fluss das gras
roch global und du meintest so bin ich
ich summte so bin ich du sagtest
zivilisationskrankheiten lalala die aufklärung
muss man kritisch sehen

weisst du

the world’s like a science and i’m like a secret
ich erzaehlte die story vom ersten menschen
auf der sonne wird berichtet dass er mit dem grinsen
nicht mehr aufhoeren konnte

verstehst du man comprendo?

der regen fiel aus flugzeugbaeuchen
ins spotlight der jva hinterm gebiet
du meintest noone not even the rain has such small hands
die machen auch nur ihren job
und ich meinte haha das ist so
global wie al bundy

der fluss lag rum wie eine notiz die jemand
auf dem weg zur arbeit schreibt
und wir in dieser geographik dieser
heimlich erforschten serie suchten schutz
unter einer brücke da stand I NEVER STOP
und darüber INS

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mein lieber schatz

ganz ehrlich? von gurken und schießen
keinen schimmer. flaumwindeln in den
brustkorb gestopft – ok. aber dann zuhaus
die schnöse flennen? nein, danke. lennon?
von dem red’ ich bestimmt nicht. guck:
wenn der affe zucker will – wer fängt
dann schon den hasen, hä? ich? sicher-
lich nicht. da finden sich schon andere
die den sack nicht voll genug kriegen
können oder die hose. hörst du? immer
die gleich börse. immer. merseburg.
horsen. sprengsel. wer schürft denn da
den ratten den schwanz um? basel? irrst
baldigst. da wirst du aber. das will ich
gar nicht wissen wie du da wirst mein
pferd. mein heißgeliebter henkel. senk
du dir mal die fersen bloß und dann
schauen wir weiter wo der böttcher den
schnaps ranzt. wohindurch schläue zack
den rahmen baumt. nichtsdestoweniger
brauchst du mir bescheiden schwer den
kragen fimmeln wenn dich die alte beugt.
gerade sonstweg scheut der hahn mit list
den himmel wo der pfirsich platzt. und
krach nicht den zwirn sonst werd ich dir
bürgerlich die reifen putzen. wechsel-
schleuder werd ich dir. mir. benarsen
sprödlings. befang den zaller und gut ist.

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G13 auf Facebook

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http://www.facebook.com/pages/G13/136622736408280#!/pages/G13/136622736408280?sk=info

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BILDER: hall & rauch-Lesung. Teil 1: Generalprobe

             

Bilder: Tea Kolbe

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entdeckung an einer fremden haut

ein bedrücktes geschehen vornübergebeugt
beschieden der haut eine ausprägung fremd
mit offen getragenen wunden vor lauter scheu
wird mir für nächstes kein entschluss geschenkt

ein versuch des näherns der gegenüberlage
unschlagbar berichtet ist uns solche bekannt
bin ich ungleich gestärkt ins einordnen gelangt
stemme gedanken dagegen in flüchtigen bahnen

sei es auch das mal zuviel von dem ich lerne
vereinfacht soll kein körper wunden zeigen
das vergewissern folgt dem blick zurück

und nimm der öffentlichen scheu die härte
denn glaube ich auch so dass gewalt genug
das nähernde suchen zumindest nicht verleidet

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