Category Archives: TEXTE

[das amortisiert sich nicht]

das amortisiert sich nicht, u70, alle zeit der welt. wegadern auf der tagesordnung, triebfedern, ein gängeln, gestaffelt, das outfit deiner latest love, der absacker fraglos, als ein zugpferd vorbei- huschte, als eine dieser nachnächte, das multiple choice, voice over und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 6 Kommentare

kastanien und alkohol

die melancholie im zug europa kennt keine grenzen, dahinter räumen ausländer das bordbistro auf. jede arbeit findet ihren niederschlag am ende der fahrt im schatten eines komplexes, steht man neben der kippe, der fado läuft aus der lounge. man tauscht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 6 Kommentare

[wir ziehen dem tag das fell über die ohren]

wir ziehen dem tag das fell über die ohren hängen es zum trocknen auf pflücken frühstücke wie mohnblumen die auf unsern körpern wachsen grasen sonnenstrahlen weiden versprechen: jede strasse zu ende zu gehen auf drei rennen wir los (und mogeln … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

die handgriffe

unterm sonnensegel dann 6 monate schlechtes betragen ich fand am morgen das grauen versteinerte zahncreme als stünde antonio banderas an einer roten ampel im spiegel die erste bewegung: flöten und so zwei schwarze quadrate fanden sich im rasen 6 monate … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

interim

dann liegen wir in häfen hinter fragen hinter land vor anker wie vorm gebirge an der horizontlinie rutschen unsere augen ab im transit der sonne zur haupthitze trägt das weiter teile vom tag zusammen sollten wir uns setzen fürs & … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

buchholz/nordheide

  und alles was dazu gehört neonpolierte beleuchtungseinheiten schwarzweißgold zwei ticketschalter und familienrabatt auf lebensplanung susanna (14) geht zur schule zwischen den backsteinsiedlungen zählt die jungen halme aus gehsteigplatten höchstens zwei drei am montag vormittag nach den rasenmähern den heckenstutzen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

anklam/ducherow

die schwüle der kornfelder drückt die landgrenzen ein fatale gefühle am anderen ende des zuges eine implodierte blechhalde im gegenwartsmodus entgegen dem luftdruckgefälle nach innen notieren wir spätsommer auf gräben und landflucht die fahrt spaltet den himmel – die wolken- … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

schließ laden zeit

schließ laden zeit eines fernen tages wege liegen hinter meinem vieles weiter fern und näher nichts als der alltägliche bedarf hält sich auf weiteres gedeckt stellt kein bedenken sich ein etwas fällt mich buchstäblich vor wändig zugeschlossenes in dessen darf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

am see

der herzschlag stand wie eine schlange an einem baggersee den kopf voller turbinen von fliegen atmen trocknen der häute und riemen ich sah einen blick der dir in einer völlig verzettelten wurstigen angeschmierten überfischten halb angezündeten welt abzuliefern vor die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

wintersport.süden.weich.

wo (die gurgel!) hände sein können. z.b. birma. das spülen kleiner hähnchenfüße in blechtöpfen und das schrumpfen (wie sagst du gleich?) von ellbogenhaut ausgerufen. richtlinie für den ver- brauch von schurz in schwüle. quetschen spar- gel, fahre nachts ski auf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | 10 Kommentare