Category Archives: TEXTE

(ohne titel)

Ich konnte nichts dafür das sommer war konnte sie nicht aufhalten die kopfsilhouetten gegen eine späte sonne dieses orange lila ding über dem wasser und daneben die stadt mit ihrer asphaltglatze den aussenbestuhlungen den noch warmen gegenständen da konnte man … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

[können sie mich umdrehen]

können sie mich umdrehen ich brauche diesen mund meine zunge schmeckt dick von zuviel erde sie kann das nicht schlucken sie spuckt  ☐ ☐ ☐ ☐ ☐ ich habe meine augen seit tagen nicht gesehen sie sind ☐ ☐ ☐ ☐ … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit | 9 Kommentare

(ohne titel)

mal ehrlich das hat mit den katzen zu tun auf dem gehweg nach hause den glauben gewechselt die straßenseite vorbei am herbst der hintertür, noch warmen autos mit kastanien im brustkorb deinem persönlichen nierenbeschwerer dem lachen der läden, die sich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

insomnia

der stoff über den arglosen flugzeugen fraglich wo das ufern soll ich schaue von weiter weg die unmögliche vorstellung das wäre derselbe regen konturen eher als säße man am tisch bloß um zu warten dass aus der ecke jemand eintritt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

[für am fenster nur und kurz]

für am fenster nur und kurz hören die töne die einer anschlägt in anbetracht eines rauschens Linus Westheuser für am fenster nur und kurz in anbetracht des rauschens im raumen des kopfklangs, die gedanken in ecken und winkeln des aussen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

[zwei, mit nackenstarre]

über diesen berg könnten wir auf unsichtbaren nadelkissen steigen weiterhangeln, wo gehobelt wird einsam den krater stopfen uns zum gipfel sehnen oder harren unten im moos mit alten fiebeln von zurückgelegten wegen gemeinsam vorm hang erwartungsvoll zu abend essen dreimal … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paula Glamann, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

(ohne titel)

ich sage wir treffen uns vor einem baum bis zum hals im untergrund muss man sich wunden denken verästelter stoff für berührung: ich war einer falltür aufgesessen im grunde der begegnung steht der birnbaum so blau oder wie man sagt: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 7 Kommentare

Verlieren Teil IV

Als alles nur noch eine brache war und die rufe (die alten) verklungen waren als die endlichkeiten der landschaften tiefer geworden waren und sich alle konturen von den leibern geschworen hatten die webweiten der lichtfäden ihre ausläufe zugaben und die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

casa azul

brunnen der nach himmel pumpt nach staub wird noch gefahndet in coyoacán, die zwei fridas auf blättern die kahle, der alte raffzahn, die gegrillte la tostada, la mera dientona, la pelona rufen auf dem weg nach mictlan begleiten hunde auf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paula Glamann, TEXTE | Verschlagwortet mit | 9 Kommentare

nachtfahrt

es gab da diese nachtfahrt die wir machten mit durchdunkelten scheiben vor unserer welt stand der schmale souverän in gewürfelter haltung ging jedes leuchten mit hoher dringlichkeit einher die schwärze der umgebung wurde sorgsam belassen als ein großer falter glitt die bahn in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | 9 Kommentare