Category Archives: TEXTE

[diese zähflüssigkeit]

diese zähflüssigkeit, eine chose aus fruchtfleisch, oder nährstoff- bereich, dunkelgelb: grad noch über die straße geschafft und voll in dich reingerannt…kommt dann noch soja zu, schlürfst, schlürfst, den bachlauf und stelzen, muss das karma sein. tobak. halbe stunde zweimütige anamnese: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

von fürwieder und einem blickfeld

ich ging in eine grünphase vor sonnenaufgang da starrten pinselstriche aus kunstgedruckten vogelschwärmen die hingen an stützpfeilern getarnten verzweigs die müden die wände wie immer hatten sich um fenster gerahmt standen anorganisch im schlafsaal einer wolkenwölbung das heißt ich blieb … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rebecca C., TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

kartographie

I die frühe landschaft steht offen wie der tank eines volkswagens ein flüchtiger geruch malt alte monster an den kartenrand im traum kann ich den arm nicht heben verpasse den letzten blaubeerstrauch . . II wenn die klettergerüste zu knochen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

von der chang’an-allee räumt jemand plastiktüten, portionsweise entscheidendes aus den garküchen im stadtzentrum in den haaren die fragen der passanten die blicke überstehen an den rändern ein schlechtes versteck für fotos sind die straßen eng genug spannt eine wäscheleine zwischen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

(ohne titel VI)

so ist es: verfolgbar, entwöhnt perforation fenster dreiste anwesenheit von gegenständen. was machen die pferde hier die honigkuchenviecher grasen den zucker von der tapete. es fängt an ich gehe über die oberfläche des abtropfsiebs und staune, da sind löcher drin … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

[advent]

advent, die angst zieht furchen am esstisch blickt den zucker entlang auf verkantete hände das war ein jahr zum platzdecken falten du zählst leise kontraste von wortwahl und zeitform alles hat seinen preis. eine bleibt. züchtet unrat und benutzt mehr … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

[irgendwo, als] tabea zum geburtstag

irgendwo, als sich zwei fingerkuppen rührten: kappten / spürten, war der hund vor allem zunge, frei heraus, als du am atem saßt, auf zwölf quadratmetern lieber ballungsräume schufst und mit den blüten einer verzweigten hirnkrone spieltest, als das tier zu … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

(ohne.

Und wenn die straßen vor dir alle sind und die wochentage an der planke lehnen wie gäste die sich verhalten dann steigen kraniche aus den lichtkegeln zurück in die trabantenstädte wo sie wohnen immer und immer wohnen das trottoir ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

flaschenfüllen. münzen.

als wir von kippe zu kippe springen unter den leuchttürmen ein einmaleins von gesten spielen (wiederholung, ablecken von umschlagplätzen) meine ich kurz, es ginge was im rauschen dieser zwischenformation vielleicht                 oder vielleicht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

jäger im schnee

schnee. bleib stehen. die bäume werden verschickt. von irgendwo folgen blicke. bieten den wolken hilfe an. stöbernde jäger in kosmischen mückenschwärmen. stemmen den himmel. sie lassen die hunde gehen. beine. in plastiktüten fahren sie auf. zum schein. noch dienstag hätten … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 9 Kommentare